• Elmedin Trnovac

Windows 11: Hardware-Hürde TPM

Gegen Ende des Jahres steht die Veröffentlichung von Windows 11 an. Wie viele bereits wissen, muss das eigene System bestimmte Voraussetzungen für das Upgrade erfüllen. Eine dieser Voraussetzungen ist, dass der "Trusted Platform Module Chip" auf dem Mainboard verbaut wurde. Microsoft setzt zur Zeit zwingend das TPM-Modul in der Version 2.0 voraus, jedoch gibt es auch Wege, wie diese Hürde auf eigene Gefahr umgangen werden kann. Wie genau das funktioniert, wird in folgendem Beitrag der PC Welt erläutert, sollte jedoch nur von sehr erfahrenen Windows-Anwendern ausprobiert werden:

https://www.pcwelt.de/news/Windows-11-Mit-diesem-Trick-umgehen-Sie-den-TPM-2.0-Zwang-11055930.html


Für viele Windows-Benutzer stellt sich nun auch die Frage, ob Sie eventuell ein neues Gerät erwerben müssen, weil ihrem aktuellen Rechner unter Umständen die Unterstützung für TPM 2.0 fehlt.

Wie Sie aber auf herkömmlichem Wege prüfen können, ob Ihr aktueller Rechner den TPM 2.0 Chip besitzt, wird in der Folgenden Anleitung erklärt.



- Geben Sie in der Suche des Windows Start-Menüs "tpm.msc" ein und klicken Sie anschließend auf "öffnen".





- Innerhalb der TPM-Verwaltung können Sie jetzt sehen, ob das Modul generell aktiviert und einsatzbereit ist. Außerdem wird die Version des Moduls angezeigt. In unserem Fall ist es die kompatible Version 2.0.


Falls TPM nicht gefunden oder im BIOS / UEFI deaktiviert wurde, erscheint unter Status die Meldung "TPM konnte nicht gefunden werden".

Falls ihr Mainboard das Modul integriert hat, können Sie im jeweiligen Benutzerhandbuch des Mainboards nachlesen, wie sie es im UEFI / BIOS aktivieren können. Falls Sie das Handbuch nicht in Papierform vorliegen haben, können Sie dieses auf der Supportseite des jeweiligen Herstellers herunterladen.


Die spezifischen Support Webseiten können z.B. auf folgender Seite von Intel ermittelt werden: Support-Websites von Computer-Herstellern (intel.de)



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